Jarmo Kekalainen, General Manager der Blue Jackets, macht keinen Hehl daraus, dass er schon lange ein Fan von Voracek ist. Bereits beim Draft 2007, als er als Assistenz-GM für die St. Louis Blues tätig gewesen sei, habe er ein Auge auf ihn geworfen. "Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir das neunte Zugriffsrecht. Wir versuchten eher zum Zug zu kommen, um uns Voracek zu sichern. Aber das klappte nicht, da Columbus schneller war", erinnerte sich Kekalainen. 14 Jahre später ist ihm schließlich die Verpflichtung des Angreifers geglückt. Dessen Achtjahresvertrag läuft noch bis Ende 2023/24 und schlägt pro Saison mit 8,25 Millionen US-Dollar zu Buche.
Voracek ist nach eigenen Angaben glücklich über die Rückkehr an den Platz, an dem seine NHL-Laufbahn begann. "Es gibt viele Leute in der Organisation und sogar in der Stadt Columbus, mit denen ich über all die Jahre in Kontakt geblieben bin. Ich freue mich jetzt darauf, mich mit ihnen zum Abendessen zu treffen und bei einem Bier über alles zu reden. Wir hatten immer ein tolles Verhältnis untereinander in Columbus", sagte er.
Möglich wurde der Transfer nicht zuletzt deshalb, weil Voracek durch sein hohes Gehalt viel Cap-Space bei den Flyers in Anspruch nahm und der Klub nach dem enttäuschenden Saisonverlauf die Karten im Team neu mischen wollte.
Was die künftige Rolle von Voracek in der Mannschaft der Blue Jackets angeht, hat Kekalainen klare Vorstellungen. "Er ist ein hervorragender Passspieler und kann die Pucks in die Nahtstellen zu unseren Schützen (Oliver) Bjorkstrand, (Patrik) Laine und (Emil) Bemstrom bringen. Er ist darüber hinaus ein exzellenter Akteur im Powerplay und ein Kämpfer, der über den nötigen Biss verfügt und einfach gerne Eishockey spielt", erläuterte er.