Die Stars nahmen das Momentum mit in den Schlussabschnitt und kamen bald zum Anschluss. Als Klingberg den Puck in der 46. Minute in das Drittel der Lightning brachte und von außen zum Tor zog spekulierte Vasilevskiy auf den Schuss, der Schwede spielte aber seinen Landsmann Mattias Janmark in der Mitte an, der nur noch den Schläger hinhalten musste.
"Wir waren 3:0 vorne und haben dann im zweiten Drittel zu viele Strafen kassiert", gab Abwehrchef Victor Hedman zu. "Da gerieten wir unter Druck und Vasilevskiy hat einige wichtige Saves gezeigt. Im dritten Drittel haben wir dann das 3:2 kassiert, aber danach haben wir wieder zu den Dingen gefunden, die uns erfolgreich machen. Wir haben den Puck tief gespielt, waren gut im Forecheck und haben gute Chancen gehabt."
Weniger zufrieden mit dem Spielverlauf war man naturgemäß auf der Gegenseite Rick Bowness, der Coach der Stars, haderte nach der Schlusssirene mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Drittel: "Wir waren am Anfang nicht gut im Spiel. Das erste Drittel ging heute klar an den Gegner. Der zweite Abschnitt ging dann aber an uns. In den finalen 20 Minuten war es eine ausgeglichene Begegnung. Das wird eine harte Auseinandersetzung", prognostizierte der Coach unmittelbar nach der Niederlage.
Die Lightning wirkten im dritten Abschnitt der Begegnung wieder konzentrierter und machten mehr Druck. In der 50. Minute bejubelten sie dann das 4:2, doch die Freude währte nur kurz. Stars-Trainer Rick Bowness zog die Coaches Challenge, die Schiedsrichter überprüften die Szene und nahmen das Tor wegen Abseits zurück.
Damit blieb es beim 3:2 und die Teams gehen beim Stand von 1:1 in der Serie in Spiel 3, das am Mittwoch stattfindet (8 p.m. ET, Do. 2 Uhr MESZ; NHL.tv, Sport1+, DAZN).