Die Special Teams der Ottawa Senators sind der entscheidende Faktor beim 5:4 n.V. im Heimspiel gegen die Washington Capitals am Donnerstag gewesen. Sie zeichneten jeweils für zwei Über- und Unterzahltore verantwortlich. Ridly Greig und Jake Sanderson trafen im Powerplay. Josh Norris und Shane Pinto düpierten ihren Gegner mit zwei Shorthandern binnen 38 Sekunden. Tim Stützle trug sich bei dem Spektakel im Canadian Tire Centre mit einem Assist in den Spielberichtsbogen ein und baute seinen Punktestreak auf drei Partien aus. Claude Giroux verbuchte seinen 1100. NHL-Zähler.
„Das war für uns ein gelungener Abend. Wir haben mit viel Selbstvertrauen im Powerplay und Penalty Killing gespielt. Beides hat in letzter Zeit prima funktioniert. Es ist schön, dass wir in diesem Spiel darauf aufgebaut und einige Tore in diesen Situationen erzielt haben“, ließ Pinto zum furiosen Auftritt der Special Teams verlauten.
Nach einem torlosen ersten Drittel gewann die Begegnung anfangs des mittleren Durchgangs an Fahrt. Greig brachte die Senators bei einem Powerplay mit 1:0 in Führung (25.). Nach dem Ausgleich durch Connor McMichael (28.) hatten Ottawas Penalty-Killing-Einheiten ihren großen Auftritt. Erst versetzte Norris den in Überzahl agierenden Capitals einen schmerzhaften Nadelstich. Er beförderte den Puck bei einem Penalty zum 2:1 in die Maschen (38.). Pinto ließ bei einem Konter nur 38 Sekunden später den nächsten Shorthander folgen und stellte den Zwischenstand kurz vor der zweiten Pause auf 3:1 (39.).