Wer reibt sich nicht verwundert die Augen, zu welch dominanter Mannschaft sich die Washington Capitals in dieser Saison entwickelt haben, nachdem sie in den vergangenen drei Spielzeiten die Metropolitan Division maximal als viertbestes Team abgeschlossen hatten. Am Samstag bezwangen die Mannen von Trainer Spencer Carbery keinen Geringeren als den amtierenden Stanley Cup Champion. Mit 6:3 gaben die Capitals in der heimischen Capitals One Arena den Florida Panthers das Nachsehen.
Die Panthers zählen auch in der laufenden Saison zu den Besten in der Eastern Conference. Sie sind immerhin Tabellenerster in der Atlantic Division, doch gegen die Hauptstädter gibt es für sie nichts zu holen. Alle drei Aufeinandertreffen endeten zu Gunsten der Capitals. Und diese jeweils mit einem Unterschied von drei Toren (4:1, 6:3, 6:3).
Beim jüngsten Erfolg zeichneten sich sechs verschiedene Spieler der Capitals für die sechs Tore aus. Connor McMichael, John Carlson und Anthony Beauvillier brachten sie dreimal im Eröffnungsdrittel in Front.
„Das war schon eine verrückte Geschichte, ein verrückter Verlauf [im ersten Drittel]“, blickte Beauvillier zurück.